Kalender 9.2.15

Besuch des George C. Marshall Center

Der Februar begann in Garmisch: Am 9. 2. folgten die L Hilgarth, Kneisl, Knoll, Kütter, Luithlen, Marzi, Mehren, Munkert, Paulsen, Schönherr, Tiemann und Torhorst, Gerlinde Werhahn, 6 Freunde aus Innsbruck mit 3 Damen und als Gäste L Burkhard Linke mit Ehefrau der Einladung ins „George C. Marshall European Center for Security Studies“ in Garmisch (= westlich der Partnach, Partenkirchen = östlich der Partnach). Benannt nach der Urheber des Marshall Plans und 1953er Träger des Friedensnobelpreises George Catlett Marshall (1880-1959), dient diese 1993 gegründete Einrichtung der Ausbildung von leitenden Staatsbediensteten und Politikern im Management von kritischen Situationen für die internationale Sicherheit.

In den Foren „Angewandte Sicherheitsstudien – Fähigkeitsaufbau“, „Terrorismus und Sicherheit“, „Zivile Sicherheit“ und „Stabilität und Wiederaufbau“ vermittelt man den Studenten einschlägiges Wissen, in gemeinsmen geselligen Veranstaltungen bemüht man sich, die aus vielen verschiedenen Nationen stammenden Studenten miteinander zu vernetzen, Freundschaften zu initiieren, die dann im Alumni-Kreis gepflegt werden. Der Traum dazu: Es kriselt zwischen zwei Staaten, in jedem sitzt ein Entscheidungsträger aus dem Kreis der Studenten des Marshall Centers, die rufen sich an und entschärfen die Sache auf dem kleinen Dienstweg.

Empfangen und geführt wurden wir von Hauptfeldwebel Winkler, der uns auch die paritätisch deutsch-amerikanische Organisation des Marshall Centers erklärte. Fregattenkapitän Hildenbrand trug Szenarien aus der Erderwärmung vor, aus denen sich Sicherheitsfragen ergeben können:

  • Abschmelzen des arktischen Eises -> Hoheitsrechte an der dann für die Handelsschifffahrt offenen Nord-West-Passage und Rechte an den bisher unzugänglichen Rohstoffen;
  • Versteppung und Verwüstung in Afrika -> Mangel an Boden für die Landwirtschaft, Nahrungsmangel, Landflucht und Einwanderungsdruck in andere Länder;
  • Wassermangel -> Nutzung von Flüssen, die durch mehrere Länder fließen.

Abschließend wechselten wir aus der früheren Sheridan-Kaserne rechts der Loisach in die Kantine links des Flusses und erfreuten uns bei lebhaften Gesprächen eines preisgünstigen Buffets.

(Aus dem Rundschreiben Feb 2015)

Diese Bilder wurde mir von Johanna Hilgarth zur Verfügung gestellt, vielen Dank!

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